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ich bin der Peter

Draußen zu Hause

Draußen zu Hause. Das ist mein Motto. Ob mit dem Mountain Bike, auf Wanderungen oder Reisen im Wohnmobil. Schon immer waren meine Frau und ich mit dem Wohnmobil auf Reisen. Durch ganz Europa sind wir getourt. Haben Freiheit und Unabhängigkeit kennen und lieben gelernt.

Fahren wohin man möchte, bleiben wo immer man möchte. Unabhängig. Mit allem was man so braucht. Und das ist nicht wirklich viel.

Damals war ich noch Geschäftsführer eines Softwareunternehmens. Das hat mich, und auch meine Familie, damals nahezu aufgefressen.

Ich beschloss mein Unternehmen zu verkaufen, um auf Weltreise zu gehen. Nicht mit einem Wohnmobil, sondern in einem Off Road Expeditionsmobil. Das müsste doch sein wie Wohnen und Leben in einem mobilen Tiny House? Ich kann an jedem Ort der Welt einen Platz finden. Ob am Meer, in Oasen der Wüste Marokkos, oder am Kap der guten Hoffnung. Leben in einer Steintruhe (frei nach den Reden des Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea!) oder lieber in einem mobilen Zuhause und auch draußen? Hand aufs Herz – wer weiß schon, wie sich unsere Welt entwickeln wird? Ist ein festes Zuhause das beste, das einzige Zuhause?

Im BMW Enduro-Park

Auf der Suche nach dem passenden Gefährt

Lange Zeit war ich auf der Suche nach dem passenden Reisemobil unter der Schwergewichtsklasse von 7,5 Tonnen. Nicht vergebens, jedoch nicht meinen Vorstellungen entsprechend. Viele Anbieter haben gute Lösungen, manche nur gute Ansätze.

Mal muss man alles wegräumen, um zu Bett gehen zu können, mal ist der Innenraum so klein, dass man darin keinen Monat aushalten kann. Was nützt ein großes Panoramafenster, wenn der Bewegungsraum gerade einmal 2,5 m² für zwei Personen misst?

Schließlich habe ich kein Mobil nach meiner Vorstellung gefunden. Mal passte dies nicht, mal das nicht.

Okay, ich gebe gerne zu: Ohne, dass ich es will, strebe ich oft nach dem, was es so bisher nicht gibt. Weil’s einfach angenehmer, schöner oder praktikabler ist.
Also sagte ich mir: Selbst ist der Mann. Zumal ich nun, nach meinem Ausstieg aus der Berufswelt, alle Zeit dazu hatte. Auf zur Konstruktion eines Expeditionsmobils auf Basis des IVECO Daily 4×4.

Danke an meinen beiden Hundemädels Lucy und Bella. Sie haben mich während der Entwicklungszeit immer wieder mit neuen Ideen und Lösungen inspiriert.

Die Entwicklung

Noch mit Bleistift und den Kopf voller Vorstellungen brachte ich die ersten Ideen und Konzepte zu Papier. Als gelernter Maschinenbaukonstrukteur mit langjähriger Projekterfahrung entwickelte ich auf CAD-Ebene die ersten Modellbausteine. Monatelang verbrachte ich so viele Stunden am Rechner.

Auf der einen Seite entstand etwas Neues. Auf der anderen habe ich bereits Gefundenes in Schritten immer wieder optimiert.

Der Bau

Endlich: Der Tag war gekommen, an dem sich aus den einzelnen Baugruppen die finalen Baupläne für den Bau ergaben. Mit kompetenter Unterstützung eines erfahrenen Box-Bauers entstand nach und nach der erste CAPETRUCK.
Eine Mischung aus erlesenen Materialien, reichlich Handwerkskunst, jahrelanger Erfahrung und innovativer Technologien ließen meinen Traum nach und nach wahr werden: Ein von vorne bis hinten durchdachtes Off Road Weltreisemobil. Eines, was bereits während des Baus viel bewundert und beneidet wurde.

Designed and built in Germany, Bayern, Franken, Steigerwald.

Name und Logo

Lange habe ich nach einem Namen für mein Baby gesucht. Einem Begriff der an Reisemobile und eine Welt(reise) denken lässt. Schwierig. Bis zu dem Tag als ich am Nordkap saß: Mit dem Truck von einem Kap zum anderen – CAPETRUCK. Was denn sonst?

Der Baum im Logo ist eine Schirmakazie aus meinem Heimatland Kenia. Die Baumkrone trägt die Kontinente.

CAPETRUCKS Sticker
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